PHILOSOPHIE

Kinder sind das wertvollste Geschenk im Leben – sie verdienen unsere volle Aufmerksamkeit und unseren besonderen Schutz.

In meiner Praxis orientiere ich mich an aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien sowie meiner langjährigen Erfahrung als Kinderärztin und Mutter und stelle stets Ihr Kind in seiner individuellen Entwicklungssituation und seinem aktuellen Gesundheitszustand in den Mittelpunkt meines Handelns. Bei akuten Erkrankungen können wir in der Praxis sofort verfügbare Laboruntersuchungen durchführen, um sicher entscheiden zu können, welche Therapie notwendig ist. Für invasive Untersuchungen gilt genauso wie für Medikamente: so wenig wie möglich, so viel wie nötig – stets im Sinne der Gesundheit Ihres Kindes.

Die Gesundheit Ihres Kindes liegt Ihnen wie mir von der Geburt an am Herzen. Insbesondere die kleinsten Kinder, Neugeborene und auch Frühgeborene brauchen besondere Betreuung – menschlich wie medizinisch. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung in der Neugeborenenmedizin möchte ich Ihnen und Ihrem Kind den besten Start ins Leben ermöglichen und die gesunde Entwicklung Ihres Kindes begleiten.

Ist der Start geglückt freuen wir uns darauf, Ihnen auf dem weiteren Lebensweg Ihres Kindes mit Tipps und Ratschlägen zur Seite zu stehen – im Alltag aber auch in besonderen Situationen.

Kinderheilkunde hat viele Dimensionen – nicht nur dem Heilen von Krankheiten sondern im Besonderen auch der Prävention kommt eine bedeutende Rolle zu. Viele Erkrankungen können durch richtigen Umgang, Vorbeugung oder frühzeitiges Erkennen verhindert oder positiv beeinflusst werden. Daher liegt ein Schwerpunkt meiner Praxis auf Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen zum Schutz Ihres Kindes.

Ich freue mich auf Sie und Ihre Kinder!

Ihre Kathrin Remshardt

Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Eltern,

aufgrund des Infektionsschutzes können wir weiterhin nur ein Elternteil zur Untersuchung Ihres Kindes als Begleitperson empfangen. Das Infektionsschutzgesetz gibt vor, dass ALLE PERSONEN AB 14 JAHREN IN DER PRAXIS BITTE EINE FFP2 MASKE TRAGEN,
Kinder von 6–13 Jahren bitte eine medizinische Maske. Alle Kinder mit Infektsymptomen bitte auf keinen Fall unangekündigt in der Praxis vorstellen – wir trennen gesunde strikt von kranken oder (potentiell) infizierten Kindern.

Wenn Sie Folgerezepte, Überweisungen oder Heilmittelverordnungen brauchen, bitten wir Sie,
diese telefonisch oder per Mail mit 1-2 Werktagen Vorlauf anzufordern.

Bitte kommen Sie aus Infektionsschutzgründen dafür nicht unangekündigt in die Praxis.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Wir bitten Sie, die Elternfragebögen zu den Vorsorgeuntersuchungen schon zuhause auszufüllen.
Unter diesem link finden Sie alle Bögen https://eupaed.de/Content/akademie/Material.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Freitagnachmittags, falls die Praxis nicht mehr erreichbar ist, erfahren Sie
den jeweils zuständigen Kinderarzt über unseren Anrufbeantworter.

Die Vertretung in dringenden Fällen am Dienstag Nachmittag übernehmen Dr. Altunlu, Schönbuchstr. 5, Tel 0711 741103,
Dr. F. Lang, Gomaringer Str. 35, Tel 0711 7657333 oder Fr. Dr. Guckenberger-Pallarz, Hauptstr. 5, Tel 0711 733433

Die Vertretung in dringenden Fällen am Donnerstag Nachmittag übernehmen Dr. Altunlu, Schönbuchstr. 5, Tel 0711 741103
oder Fr. Dr. Guckenberger-Pallarz, Hauptstr. 5, Tel 0711 733433

TERMINE

Wir arbeiten auf Basis vereinbarter Termin und bemühen uns, diese bestmöglichst einzuhalten – planen Sie bitte dennoch Wartezeit ein. Da wir uns Zeit nehmen wollen, um auf Sie und Ihr Kind individuell einzugehen, können Untersuchungen oder Beratungen auch einmal längere Zeit in Anspruch nehmen, als eingeplant. Dafür bitten wir um Verständnis. Ebenso kann es durch Notfälle oder kritisch kranke Kinder zu einer Änderung des Praxisablaufes kommen – solche Dinge sind nicht vorhersehbar. Im Gegenzug erwarten wir von Ihnen, die vereinbarten Termine pünktlich einzuhalten.

Wenn sie einen Termin einmal nicht wahrnehmen können teilen Sie uns das bitte unbedingt sofort mit – nur so können wir die für Sie eingeplante Zeit anderen Kindern und Eltern zur Verfügung stellen.

Um Wartezeiten sowie Ansteckungsgefahr zu minimieren, bestellen wir Kinder für Vorsorgeuntersuchungen zu speziell dafür reservierten Sprechzeiten ein. Daher melden Sie sich für solche längerfristig zu planenden Termine bitte immer rechtzeitig ca. 3 Monate im Voraus an.
Eine Terminvereinbarung ist – außer in medizinischen Notfällen – immer erforderlich.

Bitte mitbringen

Bitte bringen Sie zu jeder Untersuchung Ihres Kindes die Versichertenkarte, ein Handtuch oder eine Wickelunterlage sowie das gelbe Vorsorgeuntersuchungsheft und den Impfpass mit.

Wir sprechen fliessend Englisch und gut Französisch, Spanisch in Grundzügen.

Unsere Kinderarzt-Praxis Sprechzeiten und wie Sie uns finden

Die Vertretung in dringenden Fällen
 am Dienstag Nachmittag übernehmen:
Dr. Altunlu, Schönbuchstr. 5, Tel 741103

Dr. F. Lang, Gomaringer Str. 35, Tel 7657333
Fr. Dr. Guckenberger-Pallarz, Hauptstr. 5, Tel 0711 733433

Die Vertretung in dringenden Fällen
am Donnerstag Nachmittag übernehmen:
Dr. Altunlu, Schönbuchstr. 5, Tel 0711 741103

Fr. Dr. Guckenberger-Pallarz, Hauptstr. 5, Tel 0711 733433

 

Freitagnachmittags,
falls die Praxis nicht mehr erreichbar ist,

erfahren Sie den jeweils zuständigen Kinderarzt
über unseren Anrufbeantworter

TEAM

TEAM

Dr. Kathrin Remshardt

Qualifikationen
Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Zusatzqualifikation Neonatologie (Neu- und Frühgeborenenmedizin)
Neugeborenen-Notärztin
Ultraschall Schädel, Säuglingshüfte n. Prof. Graf, Abdomen, Harnwege
PädSIM-Instruktor (Leitung Notfallkurse PädSIM e.V.)

Weiterbildungsermächtigung im Fach Kinder- und Jugendmedizin (24 Monate)

Ausbildung
Medizinstudium und Promotion an den Universitäten Tübingen und London (England)
Ausbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin an der Universitätsklinik Würzburg und der Kinderklinik Esslingen
Weiterbildung im Schwerpunkt Neonatologie an der Universitätskinderklinik Tübingen
langjährige Erfahrung im Bereich der allgemeinen Pädiatrie, der Kinder- und Neugeborenen-Intensivmedizin und der Neuropädiatrie

Mitgliedschaften
Sprecherin der Stuttgarter Kinderärzte, Berufsverband der Kinder-
und Jugendärzte e.V. BVKJ – www.kinderaerzte-im-netz.de
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin DGKJ – www.dgkj.de
Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin GNPI – www.gnpi.de

Nadja Gräf
Nadja GräfLogopädin
im Team der Kinderarztpraxis seit
September 2020 als Arzthelferin tätig.
Mutter zweier Söhne mit großem Erfahrungsschatz
im Bereich Entwicklung und Förderung
Bernhard Mezger
Bernhard MezgerRettungsassistent
10 jährige Tätigkeit im Rettungsdienst
der Johanniter-Unfallhilfe, Stuttgart
Als Arzthelfer im Praxisteam der
Kinderarztpraxis seit 1991
Ilka Berger
Ilka BergerAuszubildende zur medizinischen Fachangestellten
Neu seit 03/2022.

Martina Fistric
Martina FistricKinderkrankenschwester
mit langjähriger Erfahrung in der Betreuung akut und
chronisch kranker Kinder,
sowie in der Beratung und Anleitung von Eltern.
Mutter einer Tochter, im Team der
Kinderarztpraxis seit 2018

LEISTUNGEN

  • Akutbehandlung von Krankheiten des gesamten Spektrums der Neugeborenen-, Kinder- und Jugendmedizin
  • Betreuung und Nachsorge von Neu- und Frühgeborenen
  • Vorsorgeuntersuchungen U2-U11 und Jugenduntersuchungen J1/J2
  • Impfberatung und Schutzimpfungen
  • Ultraschalldiagnostik von Säuglingshüfte, Schädel, Bauch und Harnwegen
  • Allergiediagnostik, Hyposensibilisierungen
  • Hör- und Sehtests
  • Amblyopiescreening im Rahmen der Selektivverträge oder als IGeL
  • Still- und Beikostberatung
  • Jugendarbeitsschutzuntersuchungen
  • Kleine Chirurgie: Erstversorgung von kleineren Wunden, Fremdkörperentfernung
  • Modernes kleines Labor mit folgenden Untersuchungsmöglichkeiten: Blutbild mit Differenzierung, CrP, Blutzuckermessung, Covid-
    und andere infektiologische Schnelltests, Streptokokken-A-Nachweis, Pulsoxymetrie, Blutdruckmessung, Urinuntersuchungen

weitere Laborleistungen in Zusammenarbeit mit einem Vertragslabor

VORSORGE

Die Vorsorgeuntersuchungen U2 bis J2 dienen der Früherkennung von Krankheiten oder Entwicklungsverzögerungen. Neben einer gründlichen körperlichen Untersuchung werden Entwicklungstests, Seh- und Hörtest sowie teilweise Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Durch die Früherkennung von Krankheiten und Entwicklungsauffälligkeiten können rechtzeitig Maßnahmen eingeleitet werden, die eine optimale Förderung ermöglichen.

Je nach Alter, Entwicklungsstand und individueller Fragestellung dienen diese Termine auch der Beratung hinsichtlich Ernährung, Impfung, Unfallverhütung, Medienumgang und Schulvorbereitung. Denken Sie unbedingt frühzeitig daran, die Termine für die gesetzlich vorgegebenen Zeiträume zu vereinbaren – da wir uns bei diesen Untersuchungen besonders viel Zeit für Sie und Ihr Kind nehmen wollen, ist längerfristige Terminplanung unerlässlich.

Besonders hinweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit der Durchführung eines Amblyopiescreenings zur Früherkennung von Fehlsichtigkeiten. Eine einseitige Sehschwäche (Amblyopie) im Kindesalter ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung oder schwere Fehlsichtigkeit. Dies fällt im Alltag und auch bei der normalen kinderärztlichen Vorsorge fast nie auf, da die Kinder mit dem gesunden Auge auch kleinste Objekte sehen können. Erkrankt aber das gesunde Auge, so ist der Mensch danach fast blind, da das kranke Auge ja nie das Sehen lernen konnte. Wird die einseitige Sehschwäche im
Kleinkindalter (1-3 Jahre) erkannt, so kann auch das kranke Auge noch das Sehen lernen. Mit unserem Screeninggerät (Spot Vision Screener der Firma Welch Allyn) können wir in wenigen Sekunden Ihr Kind ab dem Alter von 6 Monaten auf Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung, Schielwinkel und Pupillenweite untersuchen und damit die wichtige Risikofaktoren für eine Amblyopie erfassen. Wir empfehlen diese Untersuchung für alle Kinder, besonders dringlich aber für Kinder, deren Eltern oder nahe Verwandte im Kindesalter eine Brille hatten, geschielt haben oder eine Sehschwäche hatten. Einige Krankenkassen übernehmen dieses Screening, wir bieten die Untersuchung aber auch für Selbstzahler an.

VORSORGE

Die Vorsorgeuntersuchungen U2 bis J2 dienen der Früherkennung von Krankheiten oder Entwicklungsverzögerungen. Neben einer gründlichen körperlichen Untersuchung werden Entwicklungstests, Seh- und Hörtest sowie teilweise Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Durch die Früherkennung von Krankheiten und Entwicklungsauffälligkeiten können rechtzeitig Maßnahmen eingeleitet werden, die eine optimale Förderung ermöglichen.

Je nach Alter, Entwicklungsstand und individueller Fragestellung dienen diese Termine auch der Beratung hinsichtlich Ernährung, Impfung, Unfallverhütung, Medienumgang und Schulvorbereitung. Denken Sie unbedingt frühzeitig daran, die Termine für die gesetzlich vorgegebenen Zeiträume zu vereinbaren – da wir uns bei diesen Untersuchungen besonders viel Zeit für Sie und Ihr Kind nehmen wollen, ist längerfristige Terminplanung unerlässlich.

Besonders hinweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit der Durchführung eines Amblyopiescreenings zur Früherkennung von Fehlsichtigkeiten. Eine einseitige Sehschwäche (Amblyopie) im Kindesalter ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung oder schwere Fehlsichtigkeit. Dies fällt im Alltag und auch bei der normalen kinderärztlichen Vorsorge fast nie auf, da die Kinder mit dem gesunden Auge auch kleinste Objekte sehen können. Erkrankt aber das gesunde Auge, so ist der Mensch danach fast blind, da das kranke Auge ja nie das Sehen lernen konnte. Wird die einseitige Sehschwäche im
Kleinkindalter (1-3 Jahre) erkannt, so kann auch das kranke Auge noch das Sehen lernen. Mit unserem Screeninggerät (Spot Vision Screener der Firma Welch Allyn) können wir in wenigen Sekunden Ihr Kind ab dem Alter von 6 Monaten auf Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung, Schielwinkel und Pupillenweite untersuchen und damit die wichtige Risikofaktoren für eine Amblyopie erfassen. Wir empfehlen diese Untersuchung für alle Kinder, besonders dringlich aber für Kinder, deren Eltern oder nahe Verwandte im Kindesalter eine Brille hatten, geschielt haben oder eine Sehschwäche hatten. Einige Krankenkassen übernehmen dieses Screening, wir bieten die Untersuchung aber auch für Selbstzahler an.

IMPFUNG

Liebe Eltern,

einige Infektionskrankheiten werden klassischerweise als „Kinderkrankheiten“ bezeichnet. Diese Bezeichnung impliziert nichts Bedrohliches – leider zu Unrecht. In der überwiegenden Zahl der Fälle können diese zwar harmlos verlaufen – dennoch gibt es leider noch immer viele Kinder in Deutschland, die z.B. nach einer Masernerkrankung schwer behindert sind oder sogar daran sterben. Babys kommen taub, blind oder mit anderen Fehlbildungen auf die Welt, weil sie bereits im Mutterleib an Röteln oder Windpocken erkrankt sind. Bakterien wie Hämophilus influenzae Typ B, Meningokokken oder auch Pneumokokken rufen neben leichteren Infekten leider häufig auch schwere Infektionen wie eine Blutvergiftung, Hirnhautentzündung oder eine Lungenentzündung hervor, die so gravierend verlaufen, dass Antibiotika nicht mehr helfen können. Die Kinder erleiden bleibende Schäden. Manchmal führen diese Krankheiten auch zum Tod – dies ist leider keine Seltenheit.

Ob bei Ihrem Kind Komplikationen einer solchen Erkrankung auftreten oder nicht, ist reine Glückssache. In Deutschland treten diese Erkrankungen inzwischen nicht mehr häufig auf – dies ist einzig dem breiten Impfschutz zu verdanken. Trotzdem oder gerade deshalb darf die Gefahr der Kinderkrankheiten nicht unterschätzt werden. Die Gefahr besteht für jedes Kind ohne ausreichenden Impfschutz.
Impfen schützt nicht nur Ihr Kind vor den Folgen von Infektionskrankheiten, sondern durch die sogenannte „Herdenimmunität“ gerade auch solche kleinen Patienten, für die eine Impfung nicht möglich ist, wie z.B. Säuglinge, Babys im Mutterleib und immungeschwächte Kinder (z.B. Patienten nach Transplantation oder Chemotherapie).

Impfungen bewirken, dass der Körper mit Hilfe von ungefährlich gemachten Erregern sein Immunsystem so trainiert, dass es beim tatsächlichen Eindringen von bestimmten Bakterien oder Viren nicht zu einer schwerwiegenden Erkrankung kommt.
Aus diesen Gründen halten wir das Impfen nicht nur für sehr wichtig – für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes, aber auch im Hinblick auf die Sicherheit unserer anderen, z.T. abwehrgeschwächten kleinen Patienten und Säuglinge ist die Prävention durch Impfen für uns unerlässlich.

Um den Kindern mehrere Injektionen zu ersparen, impfen wir bevorzugt mit Kombinationsimpfstoffen.
Gerne beraten wir Sie persönlich zum Thema Impfen, den verschiedenen Impfstoffen, sowie über aktuelle Impfempfehlungen und -pläne.
Eine Sonderstellung nimmt die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bei Mädchen und jungen Frauen ein, da es sich nicht um eine Schutzimpfung gegen eine Infektionskrankheit handelt, sondern um eine Krebsvorsorgemaßnahme – diesbezüglich beraten wir Sie bzw. Ihre Tochter gerne.
Informieren Sie sich zu Impfthemen auf folgenden Seiten:

→ Impfen-Info
Robert-Koch-Institut – aktuelle STIKO-Empfehlung

AKUTMEDIZIN

Vorgehen

Bei beginnenden oder leichten Erkrankungen beraten wir Sie gerne zunächst telefonisch, damit Sie die entsprechenden Maßnahmen zu Hause einleiten können und sich sicher in der Einschätzung des weiteren Krankheitsverlaufes fühlen.

Ist eine Vorstellung des Kindes in der Praxis notwendig, so denken Sie bitte immer daran, telefonisch einen Termin zu vereinbaren. So vermeiden Sie Wartezeiten und reduzieren die Anstreckungsgefahr für gesunde Kinder, die zu Vorsorgeuntersuchungen in der Praxis sind.

Wir können je nach Dringlichkeit einige Laboruntersuchungen innerhalb kurzer Zeit in der Praxis durchführen, um angemessene Therapieentscheidungen treffen zu können.

Notdienst

An Werktagen nach 19 Uhr, am Wochenende sowie am Feiertagen ist der kinderärztliche Notfalldienst im Olgahospital, Kriegsbergstrasse 62 in Stuttgart für Sie zuständig. Bitte rufen Sie dort vorher nicht an, denken Sie an die Versichertenkarte – bei kleinen  Kindern auch an das gelbe Vorsorgeheft und den Impfpass.

Ratgeber

Ausführliche Informationen über Krankheiten von A-Z, Maßnahmen der Ersten Hilfe sowie Notrufnummern finden Sie unter

www.kindergesundheit-info.de

IgeL

Sehtestscreening zur Früherkennung von Fehlsichtigkeit (Amblyopie) bei Kindern ab dem Alter von 6 Monaten – Eine einseitige Sehschwäche (Amblyopie) im Kindesalter ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung oder schwere Fehlsichtigkeit. Dies fällt im Alltag und auch bei der normalen kinderärztlichen Vorsorge fast nie auf, da die Kinder mit dem gesunden Auge auch kleinste Objekte sehen können. Erkrankt aber das gesunde Auge, so ist der Mensch danach fast blind, da das kranke Auge ja nie das sehen lernen konnte. Wird die einseitige Sehschwäche im Kleinkindalter (1-3 Jahre) erkannt, so kann auch das kranke Auge noch das Sehen lernen. Wird die Schwäche erst erkannt, wenn die Kinder mit 4 oder 5 Jahren eigene Angaben beim Sehtest machen können, ist der beste Zeitpunkt für eine Therapie verpasst. Wir empfehlen diese Untersuchung für alle Kinder, besonders dringlich aber für Kinder, deren Eltern oder nahe Verwandte im Kindesalter eine Brille hatten, geschielt haben oder eine einseitige Sehschwäche (Amblyopie) hatten. Einige Krankenkassen übernehmen dieses Screening (z.B. Barmer-GEK, DAK, viele BKKs), wir bieten die Untersuchung aber auch für Selbstzahler an.

SONOGRAFIE

Bei allen Kindern wird im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung U3 mit 4-6 Wochen eine Ultraschalluntersuchung der Hüften durchgeführt, um Fehlbildungen der Gelenke auzuschließen. Bei manchen Kindern ist es sinnvoll, zu diesem Zeitpunkt auch Fehlbildungen der Nieren auszuschließen.

Später kann es notwendig sein, bei Infektionen der Harnwege die Nieren und die Blase sonografisch zu untersuchen. Auch unklare Bauchschmerzen können eine Ultraschalluntersuchung notwendig machen.

Gerade bei ehemaligen Frühgeborenen aber auch bei reif geborenen Kindern mit Entwicklungsbesonderheiten kann eine Sonografie des Gehirns notwendig sein.

Diese Untersuchungen führen wir routinemäßig in unserer Praxis durch.

Adresse

Möhringer Landstrasse 82
70563 Stuttgart

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Kontakt

Öffnungszeiten

Mo–Fr: 8–12 Uhr
Mo, Mi: 14:30–18 Uhr

Fr: nachmittags nur nach Vereinbarung

Anfahrt

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • S-Bahnlinien S1, S2, S3 bis Bahnhof Stuttgart-Vaihingen
    dann entweder zu Fuß ca 500m nördlich die Filderhofstrasse entlang,
    dann rechts in die Möhringer Landstrasse abbiegen, 300m bis ans Ziel.
  • Stadtbahnlinien 3, 8, 12 bis Haltestelle Wallgraben
    300m zu Fuß nördlich Am Wallgraben entlang bis zur Möhringer Landstrasse,
    links 100m bis ans Ziel

PKW

  • von Stuttgart Vaihingen aus Richtung Möhringen
  • von Degerloch aus durch Möhringen Richtung Vaihingen
  • Parken: entlang der Möhringer Landstrasse kostenfrei oder im Hof (5 Stellplätze)